DSL-Übertragung


Weltweit sind über 136 Millionen Haushalte über einen Breitband-Zugang an das Internet angebunden; die Zahl wächst rasant weiter. Die EU hat eine schnelle Entwicklung des Breitbandmarktes als eine der wesentlichen Voraussetzungen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit identifiziert und will bis 2010 50% der Haushalte mit Breitbanddiensten versorgen. Zwei von drei neuen Breitbandanschlüssen basieren international auf DSL-Technologien; in Deutschland ist der DSL-Marktanteil noch wesentlich höher.

Bei der DSL-Übertragung (Digital Subscriber Line) werden die ursprünglich für die analoge Telephonie im Frequenzbereich bis 4 kHz ausgelegten Kupferleitungen des Teilnehmeranschlussnetzes bis an ihre physikalischen Grenzen betrieben. Dank neuer Modulationsverfahren können heute Datenraten bis zu 25 Mbit/s über herkömmliche Kupferdoppeladern erzielt werden. Die Dichte der Verbreitung von DSL, die erzielbaren Reichweiten sowie Datenraten werden im Wesentlichen durch das Nebensprechen aufgrund elektromagnetischer Kopplung zwischen der Aderpaaren im Fernmeldekabel limitiert.