Former Research Projects


Trellisdecodierung mit Zustandsreduktion

B. Spinnler, J. Huber

Die Verzerrung digitaler Signale infolge nicht idealer Übertragungskanäle kann als eine spezielle Form einer Kanalcodierung, als sog. Trelliscodierung aufgefaßt werden. Dabei steigt der Aufwand für einen optimalen Empfänger mit dem Grad der Signalverzerrung exponentiell an. Wird zudem eine Trelliscodierung zur Erhöhung der Störresistenz angewendet, so ist eine optimale Decodierung nicht mehr praktikabel. Im Forschungsvorhaben konnte gezeigt werden, daß bei Verwendung suboptimaler Empfänger mit drastischer Aufwandsreduktion nur sehr geringe Einbußen in der Störresistenz hinzunehmen sind, wenn ein neuentwickeltes Verfahren für den Entwurf des suboptimalen Trellisdecoders angewendet wird. Die neue Methode zur Zustandsreduktion ist bei allen Formen der Trelliscodierung anwendbar, also, wenn statistische Bindungen im Empfangssignal durch eine Markovkette beschreibbar sind.

Literatur:

[1] J. Huber. Trelliscodierung in der digitalen Übertragungstechnik ­ Grundlagen und Anwendungen. Springer Verlag, Berlin, 1992.

[2] B.E. Spinnler und J.B. Huber. Design of Hyper States for Reduced­State Sequence Estimation. Submitted to IEEE Transactions on Information Theory.

[3] B.E. Spinnler und J.B. Huber. Design of Hyper States for Reduced­State Sequence Estimation. Submitted to ICC 95, Seattle.